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Der Attighof und die Natur

Axel Hees200410 Rehe auf der Flucht Tee 10


Der Golfclub Attighof ist nicht nur eine Sportanlage und Golfclub, sondern fühlt sich der Natur engverbunden. Auf einer Gesamtfläche von ca. 80 Hektar ist eine außergewöhnliche Parkanlage mit üppigen Baum- und Strauchbestand, harmonisch in der Natur eingebetteten Spielbahnen und einer Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten, entstanden.

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Seit einiger Zeit wird an unserer Rezeption der „Attighofhonig“ verkauft. Die Bienenkästen befinden sich auf dem Attighof zwischen Grün 2 und Abschlag 3 (Tannenbaumschonung).

Wir arbeiten mit Imker Stephan Paschke aus Waldsolms zusammen und Sie können zwischen dem Frühlingsblütenhonig und dem Wald- und Blütenhonig wählen. Wussten Sie, dass für ein Glas Honig die Bienen etwa 2.000.000 Blüten anfliegen und dabei eine Strecke von insgesamt ca. 120.000 km zurücklegen müssen.

Blühstreifen


Im Jahr 2019 wurde damit begonnen verschiedene Blühflächen (so z.B. an der Einfahrt, Rondell am Abschlag der Bahn 2, Bahn 9, Abschlag Bahn 15, Bahn 16/17) mit mehrjährigen, heimischen und standortgerechten Wildblumen und Wildkräutern anzulegen.


Auf dem Weg zum ersten Abschlag auf der rechten Seite wurde ein Insektenhotel aufgestellt. Damit wurde ein wichtiger Unterschlupf für unterschiedliche Wildbienenarten, Marienkäfer, Schmetterlinge und/oder Wespen geschaffen.

Ameisen


Schon seit mehreren Jahren sind auf unserem Golfplatz (vor Abschlag 3 und rechts der Bahn 6) Ameisenhügel zu bestaunen. Die sogenannte Ameisenkolonie beherbergt nicht selten mehrere Millionen Ameisen. Während die meisten Ameisenarten wie die Wegameisen nur sehr kleine, flache Sandhaufen bauen, erschaffen Waldameisen große
Haufen. Ein Ameisenhaufen ist dabei nur die Spitze des eigentlichen Ameisennests, welches aus einem riesigen unterirdischen Tunnelsystem mit verschiedenen Kammern besteht und bis zu 2 Meter tief sein kann.

 

Zwischen der Bahn 7 und Abschlag der Bahn 8 ist eine Sandfläche für erdnistende Insekten im Frühjahr 2021 entstanden. Wussten Sie, dass ca. 75 % aller Wildbienen-Arten in der Erde nisten? Häufige erdnistende Arten sind Sandbienen, Langhornbienen, Seidenbienen, Furchenbienen oder auch Schmalbienen. Direkt daneben sind mehrere Totholzstapel aus Ästen und Stämmen aufgehäuft.

Insekten, Amphibien, Reptilien, Spinnen, aber auch Vögel, Fledermäuse, Igel, Haselmäuse und andere Tiere profitieren vom Totholz. Dabei gilt: Je dicker das Totholz, umso besser ist es als Lebensraum geeignet und umso mehr Nahrung ist zu finden. Vor allem Totholz, das von der Sonne beschienen wird, und stehendes Totholz sind artenreich. Hier tummeln sich im Sommer zahlreiche Insekten. Nicht nur in warmen Sommern ist Totholz Lebensraum, auch im Winter halten sich hier viele Tiere auf. Sie überwintern sicher im Schutz des Geästs am Boden, in Käferbohrlöchern, unter der Rinde und anderen Hohlräumen.

Auch an Bahn 4 (rechte Seite) ist mit einer sogenannten Benjeshecke ein Totholzstapel entstanden.

Rechts der Bahn 1 direkt an der Hütte entsteht ein Lesesteinhaufen. Er soll einen Lebensraum für wärmeliebede Arten, wie z.B. Zauneidechsen, Wiesel, Spinnen, Käfer und Hummeln bieten.

Tote Bäume mit Höhlen und loser Rinde bieten viele Versteckmöglichkeiten sowie Nist- und Schlafplätze. Diese sind bewusst auf dem Platz stehen geblieben und werden nicht entfernt, wie z.B. auf der rechten Seite der Bahn 1. Vor allem die Spechte nutzen Totholz, gefolgt von mehreren Meisenarten, Baumläufern, Schnäppern und einigen Drosseln.

Seit dem Jahr 2018 findet jährlich im Herbst eine Blumenzwiebelpflanzaktion mit allen interessierten Mitgliedern statt. Jedes Jahr im Frühjahr sind die Ergebnisse in beeindruckender Form, vor allem um das Clubhaus, zu sehen.

Blumenzwiebelpflanzaktion

 

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